2025

Posaunenregister organisiert Chlausabend

Über den Altenrheiner Laternliweg ging es zum Biohof Rhinisgmüde, wo das Posaunenregister bereits Glühwein, Glühmost und diverse Feuerstellen zum Aufwärmen vorbereitet hatte. Obendrein sorgte das Register als Quartett für die musikalische Live-Unterhaltung. Drinnen erwarteten die Mitglieder der MG Altenrhein-Staad, die Freimitglieder und Aushilfen und die Angehörigen adventlich geschmückte Tische mit Naschereien. Dann verschwand das Register in der Küche und bald konnte man mit Pasta und Sossen den Hunger stillen. Nach dem Dessert sorgte ein kahoot-Quiz für Aufregung: Wie viele verschiedene Posaunenarten gibt es? Wie heisst das Sebstwahlstück für das Eidgenössische Musikfest? Wie lange gibt es die Weihnachtsbläser schon? Der Entscheid fiel erst bei den letzten beiden Fragen: Team Nachwuchs gewann knapp vor dem Team Senioren. Viele liessen den Abend dann noch länger gemütlich ausklingen. Herzlichen Dank an das Posaunenregister für diesen schönen Chlausabend!

Frühschoppenkonzert an der Zwetschgen Chilbi

Traditionell begann das Frühschoppenkonzert, als die Kirchgänger vom Festgottesdienst auf das Chilbi-Areal strömten. Dirigent Christoph Kling hatte das Programm vom Warm-Up am Freitag um einige Stücke erweitert, die volle Konzentration und musikalischen Einsatz benötigten. Susanne Bösch (Piccolo), Flurina Boner (Horn) und Marcel Capeder (Trompete) zeigten ihr Können bei den solistische Einlagen. Nach der inzwischen schon traditionell laut mitgesungenen Zugabe von „Die Fischerin vom Bodensee“ verabschiedeten sich die Musikantinnen und Musikanten mit dem Marsch „The Stars and Stripes Forever“ von John Philip Sousa.

Vom Dorf für das Dorf

Sonne, Live-Musik, Verpflegung von Bratwurst bis Zwetschgenknödel und Spiel und Spass für Gross und Klein, das ist die Altenrheiner Zwetschgenchilbi. Entlang der Dorfstrasse und auf dem neuen Milchhüttenareal fanden sich von Freitagabend bis Sonntagnachmittag viele Besucherinnen und Besucher ein.

Seit über 50 Jahren organisiert der Verkehrsverein Altenrhein bereits den Marktbetrieb der kleinen Dorf-Chilbi. Um für Besucher und Händler attraktiv zu bleiben, muss sich die Chilbi immer wieder wandeln. Im Kern bleibt sie aber das Fest vom Dorf für das Dorf, getragen vom Engagement der Vereine. Für die Musikgesellschaft Altenrhein-Staad ist die Chilbi der wichtigste Dorfanlass. Ihre knapp 40 Mitglieder engagieren sich gern für die Chilbi und leisten dafür unzählige Stunden Freiwilligenarbeit: im OK, beim Aufbauen, Vorkochen, Backen, Servieren,…. Unterstützt wurden sie dieses Jahr von den befreundeten Guggen-Musiken Räbäforzer Thal und den Nuklearspränger Thal.

Unterstützung gab es auch in musikalischer Hinsicht: Am Samstagnachmittag spielte die regionale Nachwuchsformation The Young Harmonists. Da immer weniger Kinder ein Blasmusikinstrument erlernen, findet Dirigent Bruno Ritter für die kleine Formation kreative Lösungen, schreibt Stücke um und integriert eine Keyboard-Schülerin in die Gruppe. Danach gehörte dem Musikverein Rorschacherberg unter der Leitung von Manfred Kast die Bühne. Der Verein in Blechbesetzung begeisterte mit seiner Spielfreude.

Zwetschgen-Chilbi: Warm-Up

Zum zweiten Mal organisierte die MG Altenrhein-Staad am Freitag ein Warm-Up für die Zwetschgenchilbi auf dem Milchhüttenareal. Es gab Würste vom Grill, Getränke und ab 19 Uhr Live-Musik. Zuerst spannten die Musikantinnen und Musikanten unter der Leitung von Christoph Kling den musikalischen Bogen vom „Bon Jovi - Rock Mix“ über den „Menzberg“-Marsch bis zur Polka „Zurück in die Zukunft“. Zur Erstaufführung in der Gemeinde Thal kam dabei der „Rhema-Marsch“, der eigens für den Tag der Blasmusik an der Rhema im nächsten Frühling komponiert wurde.

Dann überliessen sie den Les Trois Berneckers die Bühne, die krankheitshalber zwar nur zu zweit waren, aber dennoch perfekte Unterhaltung mit Cover-Songs boten.

MUKO Grillen

Die Musikkommission, kurz MUKO, hatte für die Mitglieder der MG Altenrhein-Staad und ihre Angehörige einen geselligen Anlass organisiert. Diesmal ging es zum Vereinsheim des Ornithologischen Vereins nach Thal. Es gab genug zu essen zu trinken, dank der gespendeten Salate und Kuchen, und die MUKO hatte Würste und Getränke besorgt. Zur Unterhaltung gab es Gesellschaftsspiele und beim Wikingerschach bildeten sich unermüdlich wechselnde Mannschaften. Wer Lust hatte, konnte bei einem Adhoc-Ständchen Polkas ab Blatt spielen. Das klappte ziemlich gut, auch wenn man sich über die Anzahl der Wiederholungen oder Da Capo-Sprünge nicht immer einig war.

Empfang TV Staad

Eine Delegation der MG Altenrhein-Staad begrüsste die Turnerinnen und Turner des TV Staad und TV Thal bei ihrer Rückkehr vom Eidgenössischen Turnerfest in Lausanne.

Fahnenweihe MG Thal

Am 21. Juni war die MG Altenrhein-Staad mit einer Fahnendelegation bei der Weihe der neuen Fahne der MG Thal in der paritätischen Kirche Thal vertreten. Am Abend rockte die MG Altenrhein-Staad dann mit Bon Jovi und Phil Collins die Bühne und brachte die Gäste mit schwungvollen Polkas und Märschen zum Mitklatschen und Mitsingen. Allerdings brauchte es bei diesem Auftritt Nervenstärke, denn neben den schweisstreibenden Temperaturen wechselte der enthusiastische Lichttechniker die Farben des Bühnenlichtes so schnell, dass man die Noten nur noch erahnen konnte… ein Blindflug, der zum Glück nur zu ein paar falschen Tönen, aber nicht zu einen musikalischen Absturz führte.

MGAS holt Podestplatz in der 2. Stärkeklasse!

Mit dem Stück „The Magic Mountain“ von Otto M. Schwarz trat die MG Altenrhein-Staad unter der Leitung von Christoph Kling zum Wettbewerb an den Rheintaler Kreismusiktagen in Diepoldsau an. In der katholischen Kirche konnte die dreiköpfige Jury eine Version bewerten, bei der in allen Bereichen das Niveau als „gut bis sehr gut“ bewertet und die Interpretation des Dirigenten besonders gelobt wurde. Den Musikantinnen und Musikanten gelang es, die Atmosphäre des Stückes musikalisch sehr gut umzusetzen, sei es die erste Fahrt eines Zuges über den Semmering-Pass, die Einfahrt in den Tunnelschacht, das Dröhnen und Hämmern des Tunnelvortriebes oder die Fahrt mit einem modernen Zug. Unter grossem Applaus und mit einem guten Gefühl wurde das Gruppenfoto gemacht und danach die Bierstände gestürmt. Die Rangverkündigung liess die Stimmung explodieren, denn man wurde nicht 6. und letzter, nicht 5. nicht 4.,…. Die Freude über den dritten Platz war überschwänglich, vergleichbar vielleicht mit dem 2. Platz beim Kantonalen Musikfest in Lenggenwil 2019, als der Beschluss gefasst wurde, den Schritt in die zweite Stärkeklasse zu wagen. Nun, 6 Jahre nach dem Entscheid, ist die MG Altenrhein-Staad in dieser Klasse angekommen!

Erstkommunion und Muttertag

Im April und Mai umrahmten bei schönstem Wetter die Mitglieder der MG Altenrhein-Staad die Apéros an den Erstkommunionfeiern in Altenrhein und Staad. Am Muttertag brachte man den Bewohnerinnen und Bewohnern der drei Alters- und Pflegeheime in der Gemeinde Ständchen. Zum heimlichen Höhepunkt der Ständli ist inzwischen das Stück „Die Fischerin vom Bodensee“ geworden, denn es wurde jeweils laut und begeistert mitgesungen und mitgeklatscht. So macht Musizieren Spass!

Bürgerbrunch

Am 30. März lud die Ortsgemeinde Altenrhein zum Bürgerbrunch. Dabei durfte sie wiederum auf tatkräftige Unterstützung durch die Mitglieder der MG Altenrhein-Staad zählen, welche nicht nur auftischen, abwaschen und aufräumen, sondern die Anwesenden auch noch mit einem abwechslungsreichen Programm musikalisch unterhalten: „W. Nuss vo Bümplitz“, „Bon Jovi - Rock Mix“ oder „Du hast den Farbfilm vergessen“, dazu Polkas und Märsche. Und bei der „Fischerin vom Bodensee“ wurde wieder kräftig mitgesungen.

U18 Lager des SGBV in Salez

Unter der Leitung von Andreas Signer fand in der Woche vor Ostern das U18 Lager des St. Galler Blasmusikverbandes statt. Die Jugendlichen präsentierten zum Abschluss des Lagers am Ostersamstag in Widnau das abwechslungsreiche Programm, das sie erarbeitet hatten. Auch sechs Mitglieder der MG Altenrhein-Staad nahmen am Lager teil, dazu kamen noch drei junge Musikanten aus der gemeinsamen regionalen Nachwuchsformation Young Harmonists. Neben dem Musizieren wurden Freundschaften über Vereinsgrenzen hinweg gepflegt, es wurde getanzt, gespielt und wenig geschlafen. So, wie es sich für ein Lager gehört…

105. Hauptversammlung

Am 31. Januar trafen sich die Mitglieder der MG Altenrhein-Staad zur 105. HV im Ahoi am Dorfplatz in Altenrhein. Den Austritten von Salome Buchli und Silvan Keel aufgrund veränderter Lebenssituationen stehen drei Eintritte gegenüber: Lukas Capeder, Cedric Gmür und Joel Laub wurden aufgenommen, so dass der Verein nun 37 Aktivmitglieder zählt. Trotz grosser musikalischer Präsenz in der Gemeinde fehlte es 2024 an gut bezahlten Auftritten. Ein grosser Dank geht daher an die Unterstützung durch die öffentliche Hand und Privatpersonen!

Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Pascal Meier und Marc Pötzsch mit einem traditionellen Zinnbecher geehrt. Die Preise für den fleissigsten Probebesuch gingen diesmal an Marcel Capeder, Lars Capeder, Susanne Bösch und Jan Keel.

Neujahrsauftakt

Fest verankert im Kalender ist inzwischen der Neujahrsauftakt in der Turnhalle Altenrhein. Auf Einladung der Ortsgemeinde Altenrhein und der MG Altenrhein-Staad fanden sich zahlreiche Interessierte auch von ausserhalb des Dorfes ein, um zusätzlich zu einem unterhaltsamen Musikprogramm die Neujahrsansprache von Gemeindepräsident Simon Diezi zu hören. Dominik Noger, neuer Präsident der Verwaltung, begrüsste die Gäste nach dem fulminanten "March of the Women Marines“, gespielt von der MG Altenrhein-Staad unter der Leitung von Christoph Kling. Im weiteren Verlauf folgte ein musikalischer Höhepunkt dem anderen. Solistin Lena Kling setzte gekonnt ihre zarten Klarinettentöne im Stück „Intermezzo“. Auch das Wettstück für die Rheintaler Kreismusiktage, „The Magic Mountain“ von Otto M. Schwarz, konnte bereits solide präsentiert werden, inklusive Tunnelbohrmaschine und Doppler-Effekt bei der Zugvorbeifahrt. Der Höhepunkt aber war das Stück 1812, vom dem P. I. Tchaikovsky zwar sagte, er habe es „ohne Liebe“ komponiert; gespielt wurde es aber von den Musikantinnen und Musikanten mit viel Liebe zu dramatischen und chorischen Passagen, die die interpretatorische Gestaltungsgabe von Dirigent Christoph Kling zeigten. Natürlich durfte Kanonendonner nicht fehlen! Beim anschliessenden Apéro wurde vielfach auf das neue Jahr angestossen.